Maßnahmen der motorischen Therapie begleiten Menschen mit Querschnittlähmung während der gesamten Rehabilitation, damit sie die größtmögliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im täglichen Leben erreichen. Bereits in der Akutphase wird eine individuelle Therapie angepasst, abhängig vom Ausmaß der Verletzung, Begleitverletzungen, -erkrankungen und dem Allgemeinzustand des Patienten. In der zweiten Rehabilitationsphase steht die aktive Mitarbeit der Betroffenen im Fokus der Behandlung. Die therapeutischen Maßnahmen variieren je nach Lähmungsgrad. Die Therapie zielt auf angepasste und gezielte Hilfsmittel sowie die Bewältigung von Alltagsaufgaben ab. In der chronischen Phase liegt der Fokus oft auf dem Management von Spastiken, dem Erhalt der Kraft und Selbständigkeit und der Verfolgung individueller Ziele.